Ziele der Thermografie:
- Wärmebrücken aufspüren
- Energieverluste visualisieren
- Baumängel erkennen
Weitere Informationen zur Thermografie:
(auf Wikipedia©)
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Ein Thermogramm (Wärmebild) veranschaulicht den energetischen Gesamtzustand eines Gebäudes und gilt als Nachweis von möglichen Fehlern in der Bauausführung (wichtig bei Neubauten), schlechten Bausubstanzen im Bestand (Altbauten) und Auffinden von Heizungs- und Installationsschäden (Wasserrohrbruch).
Ziel der Bau-Thermografie ist:
- Mängel an der Gebäudehülle oder im Innenraum aufzuspüren und bildlich darzustellen.
- Vor einer geplanten Sanierung die größten Schwachstellen zu finden und somit diese gezielt aus zu bessern.
Beispiel 1:
Ungedämmte Außenwand: Es sind deutlich einzelne Schwachstellen zu erkennen:
- Die Giebeloberseiten wurden am Dachanschluss nicht gedämmt
- Deckenstirnseiten haben keine Randdämmung
- Fensterstürze und Rollladenkästen zeigen erhöhte Wärmeabgabe
- Mauerwerksfugen sind erkennbar
Beispiel 2:
Ungedämmte Außenwand: Erkennbare Wärmebrücken:
- Deckenstirnflächen ohne Randdämmung
- Durchgehende Fensterbänke
- Fensterstürze und Rollladenkästen
- Fensterrahmen und -Anschlüsse
- Seitenwand der Dachgaube
Beispiel 3:
Außenfassade: Erkennbare Wärmebrücken:
- Innenecke des Erkeranbaus
- Durchgehende Balkonplatte
- Fensterstürze und Rollladenkästen
Beispiel 4:
Ungedämmte Giebelwand: Erkennbare Wärmebrücken:
- Geschossdecke ohne Randdämmung
- Fensterbänke
- Fensterstürze
- Fensterrahmen und -Anschlüsse
- Ehemalige Halterungen von Fensterläden
Beispiel 5:
Verputzte Außenwand eines Fachwerkhauses ungedämmt: Erkennbare Wärmeabgabe:
- Steigleitungen der Heizrohre
- Heizkörpernische unter Fenster
Beispiel 6:
Innenaufnahme: Erkennbare Wärmebrücken:
- Ungedämmte Zuleitung zum Heizkörper
Beispiel 7:
Leckageortung im Wohnzimmer: Erkennbare Undichtigkeit:
- Undichter Anschluss zwischen Außenwand und Decke eines Fertigteilhauses
- Kälteeintrag durch blower door- Unterstützung in den Fugen und unter der Holzverkleidung






